“Land vor Partei” gilt auch in Zukunft

Das war ein starkes Wochenende: Am Freitag haben wir von der Volkspartei Niederösterreich Erwin Pröll verabschiedet, am Samstag haben wir Johanna Mikl-Leitner zur neuen Landesparteiobfrau gewählt.

Wenn jemand ein Land ein Vierteljahrhundert lang geführt hat, noch dazu in so bewegten Zeiten, und noch dazu mit so vielen Wahlerfolgen auf diesem Weg, dann kann die Reflexion über Wirkungen sowie Rück- und Nebenwirkungen Bände füllen. Klar ist, dass Erwin Pröll mit seinem Team die gesellschaftlichen Veränderungen, die wirschaftlichen Herausforderungen und die politischen Verschiebungen in dieser Zeit exzellent bewältigt hat – wohl besser als Andere in Europa. Da ich speziell die zweite Hälfte dieses Vierteljahrhunderts sehr nah miterleben und ein wenig mitgestalten durfte – zuerst in der Landespartei, dann als Abgeordneter – würde es mich reizen, einmal eine Biografie über Erwin Pröll zu schreiben; eine, deren Reflexion für eigenes Denken und Tun anregt. Vielleicht mache ich das, wenn ich einmal genügend Zeit dafür habe.

Wenn ein so großes Bundesland so zentral gelegen ist und von den Herausforderungen von heute und morgen so stark betroffen ist wie Niederösterreich, dann braucht es eine starke Kombination aus Stabilität und – um es mit einem Modebegriff zu sagen – Resilienz; und dann braucht es Internationalität. Es hat mich sehr beeindruckt und gefreut, dass Johanna Mikl-Leitner ab ihrer ersten Pressekonferenz und auch in internen Sitzungen vom ersten Tag an – gleich nach ihrer Nominierung! – betont hat, dass die Internationalität einen Schwerpunkt ihrer Arbeit bilde und bilden werde. Das ist so wertvoll und wichtig! Der entsprechende Ausschnitt ihrer Rede erklärt das unmissverständlich. Daher habe ich diesen Ausschnitt auch in einem Video auf Facebook gepostet.

Parteien, Länder oder Institutionen sind nie hundertprozentig vergleichbar, und ich will nicht den Fehler machen, auf Andere herabzuschauen, aber jetzt, wo eine ganze Generation durchwegs verdienter öffentlicher Verantwortungsträger in verschiedenen Bereichen in der Verantwortung ist, die Geschicke in jüngere Hände zu legen, freut es mich, dass dieser durchaus heikle Vorgang in Niederösterreich so stattgefunden hat, dass es für Land und Leute keinerlei Unsicherheit darüber gibt, dass sich alle voll auf ihre Funktionen im Dienst der Allgemeinheit konzentrieren und nicht einen Teil ihrer Energie für irgendwelche politischen Spielchen aufwenden müssen. Das ist natürlich vielen Menschen zu verdanken, darunter auch Bernhard Ebner, der als Manager der Volkspartei Niederösterreich mit seinem legendär starken Team ein wirklich Glanzstück eines – zweitägigen – Parteitages hingelegt hat. Das stärkt die Zuversicht!

Johanna Mikl-Leitner hat in ihrer Rede ein großes Wort ausgesprochen, das die wirkliche Grundlage für die Erfolge Niederösterreichs und unserer Partei im Land ist: Dass der Grundsatz “Land vor Partei” gilt, jetzt und in Zukunft. Wer unvoreingenommen hinschaut, merkt, dass das wirklich so ist. So ist Politik richtig verstandene Dienstleistung. Das schätzen die Niederösterreichischen Landsleute.

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