Gemeindebund: Es kommt zusammen, was zusammen gehört

“Global denken, lokal handeln” – dieses Motto begleitet mich schon so lange, dass ich gar nicht mehr weiß, wann das begonnen hat. Und wenn ich an das “Lokale” denke, an die kommunale Ebene, die Gemeinde, das Daheim, den Heimatort, dann denke ich besonders an Alfred Riedl.

Er ist Bürgermeister von Grafenwörth. Er ist seit langer Zeit Präsident des Gemeindebundes in Niederösterreich. Und er wurde heute zum Präsident des Gemeindebundes für ganz Österreich gewählt. Außerdem ist er im Landtag ein toller Kollege und, wie ich gerne sage, ein “väterlicher Freund”.

Das habe ich auch gesagt, als ich heute aus der Redaktion der Tageszeitung “Der Standard” angerufen worden bin. Geworden ist daraus in dem “Kopf des Tages” Artikel ein “Mentor”. Das gefällt mir zwar, aber ich würde mir nicht anmaßen, das einseitig so zu sagen. Und: Die Sache mit im Artikel erwähnten “Alfred Riedl Stadion” war so:

Alfred (re. ) und ich (li.), hier mit dem damaligen Zwölfaxinger Bürgermeister Gerhard Schwarzmann

Ich war vor einigen Jahren bei einem Fußballspiel in Grafenwörth. Alfred Riedl tut viel für den Sport, den Sportverein, den Fußball in seiner Gemeinde – wie sich das für einen aktiven Bürgermeister gehört, und wohl mit besonderem Engagement: Denn einige Bürger von Grafenwörth haben mir damals am Fußballplatz erzählt, dass sie es zustande gebracht hatten, den neuen Fußballplatz nach ihrem Bürgermeister zu benennen, ohne dass der Bürgermeister das vorher registriert hatte, und dass dieser dann bei der Enthüllung der Lettern seines Namens an der Tribüne Tränen in den Augen gehabt hätte. Von “peinlich” war da nicht die Rede. Es waren wohl eher Tränen der Rührung bei so viel Dankbarkeit und Gemeinsinn in seiner Gemeinde, weil es ja etwas ganz außergewöhnlich besonderes ist, während der aktiven Amtszeit so gewürdigt zu werden.

Aber Alfred Riedl ist nun einmal tatsächlich eine besondere Persönlichkeit. Immer wenn ich in Grafenwörth bin erlebe ich, dass dieser Mann, der sehr viel Verantwortung für sein selbst aufgebautes (!) Unternehmen, für seine parlamentarische Arbeit und für den Gemeindebund hat, wirklich ein offenes Ohr für jede Bürgerin und jeden Bürger hat, und sich der Anliegen der Menschen in Grafenwörth wirklich annimmt – schnell, effektiv und kommunikativ. Er ist für mich ein “Prototyp” einer Bürgermeisterin oder eines Bürgermeisters. Das heißt natürlich auch, dass er in Zusammenhängen denkt – in wirtschaftlichen und auch in internationalen, in menschlichen und in politischen. Insofern passt auch der erste Teil des Mottos zu ihm: “global denken”! – Außerdem darf auch gesagt werden, dass ich Alfred Riedl als tollen Papa und Opa erlebe.

Und jetzt ist Alfred Riedl Präsident des Österreichischen Gemeindebundes. Da gilt nach meiner ganzen Einschätzung wirklich: “Es kommt zusammen, was zusammen gehört”. Das wird gut sein für die Gemeinden in Österreich. Und sie bilden das Rückgrat für Lebensqualität im umfassenden Sinn – inklusive Infrastruktur, Bildung und Zukunftschancen!

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